Mehr als 1.800 Moabiter Juden wurden von 1941 bis 1945 deportiert und im KZ ermordet. An sie erinnert diese Website.


Schaufenster gesucht! Schaufenster gesucht!

Gesucht werden leere Schaufenster im Kiez! Nach dem Abbau der Installation im Fenster des einstigen Hertie-Hauses sollen nun die aktualisierten Listen mit den Opfern an verschiedenen Stellen Moabits neu aufgehängt werden. Dazu suchen wir Hausbesitzer oder Verwalter, die uns jeweils für mindestens einen Monat das Schaufenster eines leeren Ladens zur Verfügung stellen. Falls in Ihrem
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Initiative

Plakate in den Fenstern Plakate in den Fenstern

Über 300 Plakate sind in den vergangenen zwei Monaten in Moabit ausgehängt worden. Viele von ihnen hängen innerhalb von Geschäften und Lokalen, aber zahlreiche Plakate sind auch in den Fenstern zu sehen. Hier kleine Auswahl davon, entstanden bei einem Spaziergang.

Zehn Plakate Zehn Plakate

Deportierte Juden aus zehn zufällig ausgewählten Häusern, werden nun auf Plakaten vorgestellt. Sie beinhalten einen fiktiven Einblick in das Leben eines Menschen, gefolgt von den Daten seines Schicksals. Die Plakate sind im Format DIN A2 und werden an vielen Stellen Moabits öffentlich geklebt. Wer ebenfalls Plakate aufhängen möchte, kann sich gerne melden.

Feedback Feedback

Im Sommer begann die »heiße Phase« der Kampagne. Nach einem Jahr Recherche wurde es nun ernst. Die Plakate mussten organisiert werden, die Installation in der Turmstraße, zahlreiche Kontakte, letzte Informationen usw. Erstmals gingen wir also an die Öffentlichkeit. Und schon in dieser Phase kam das erste Feedback, und zwar sehr negativer Art. Nach der Eröffnung
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Ausstellung in der Menzel-Schule Ausstellung in der Menzel-Schule

Am Menzel-Gymnasium in der Altonaer Straße wurde am Montag (31. Oktober) eine Ausstellung mit den Plakaten der Kampagne eröffnet. Im Foyer der Schule stehen nun mehrere Stelltafeln, dazwischen hängen von der Decke die Listen mit den Moabiter Deportierten. Die Schüler und Schülerinnen können jetzt in den Listen nach der eigenen Adresse suchen. Auf einem extra
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Opfer

Caesar und Charlotte Krucz

Stromstraße 67 Charlotte Krucz wurde am 13. Dezember 1908 in Berlin als Tochter von Selma Vandsburger und Caesar Krucz geborgen. Ihr Vater (geb. 13.10.1879) stammte aus Czarnków/Czarnikau in der damaligen Provinz Posen und kam wahrscheinlich als junger Mann nach Berlin, wo er lebte und arbeitete. Caesar Krucz war verheiratet mit Selma Vandsburger, geboren am 9.
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Geschichte

Vor 30 Jahren: Mietstreik gegen KZ-Mörder Vor 30 Jahren: Mietstreik gegen KZ-Mörder

Folgender Text über die Tile-Wardenberg-Str. 28 erschien 1979  in der damaligen Stadtteilzeitung »einundzwanzig«: Am 7. Februar liest ein Mieter der Tile-Wardenberg-Str. 28/Moabit im »Spiegel«, dass sein Hausbesitzer ein untergetauchter Nazi-Verbrecher ist, und zwar einer der übelsten Sorte. Laut Haftbefehl des Amtsgerichts Baden-Baden steht der Hausbesitzer Dr. Aribert Heim im dringenden Verdacht, KZ-Häftlingen »Benzin oder Chlormagnesium
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Orte

Oberfinanzdirektion Oberfinanzdirektion

Das Gebäude Alt-Moabit 143-145 beherbergt heute die Polizei- und Feuerwache des Regierungsviertels. Während der Nazizeit befand sich dort die Oberfinanzdirektion Berlin-Brandenburg. Mit der 11. Verordnung zum »Reichsbürgergesetz« vom 25.11.1941, Paragraph 3, wurde vom Reichsinnenminister verfügt, dass das Vermögen von jüdischen Bürgern, die geflohen waren oder deportiert wurden, dem Deutschen Reich zufällt. Die Opfer wurden vor
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Gedenken

Gedenktafel für Georg Groscurth Gedenktafel für Georg Groscurth

Im Krankenhaus Moabit gab es zwei Dutzend jüdische Ärzte, die von den Nazis vertrieben wurden. Georg Groscurth, der ein enger Freund Robert Havemanns war, kam 1934 nach Moabit, dessen Leitung er 1940 übernahm. Zusammen mit Havemann und anderen gründete er eine Widerstandsgruppe, versteckte Juden und Deserteure. 1943 wurde die Gruppe verraten, Georg Groscurth wurde vom
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