Mehr als 1.800 Moabiter Juden wurden von 1941 bis 1945 deportiert und im KZ ermordet. An sie erinnert diese Website.
Vom 18. Oktober bis 9. November 2013 finden in Moabit Aktionstage statt. Drei Wochen lang wird öffentlich an die Deportationen von Juden in die Konzentrationslager erinnert. Künstlerinnen und Künstler zeigen teilweise extra dafür produzierte Bilder und Installationen, Musik-, Theater- und Performancegruppen treten auf, Schriftsteller lesen aus ihren Werken, es gibt speziell zu dieser Kampagne entworfene
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Initiative
Die Liste der Stolpersteine in Moabit wurde jetzt aktualisiert. Rund 100 weitere Namen kamen dazu, die wurden aber nicht neu verlegt, sondern waren bisher nicht bei uns erfasst. Aktuell sind in unserem Stadtteil 198 verlegte Erinnerungssteine bekannt. Außerdem wurden knapp 70 Namen mit Biografien verlinkt. In diesem Jahr sind eine Reihe weiterer Verlegungen geplant.
»Die Deportationsrampe Quitzowstraße« hieß unsere Info-Veranstaltung, die am 31. Januar in der Turmstraße stattfand. Die Kunststätte Dorothea war mit 60 bis 70 Leuten bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach einer kurzen Vorstellung unserer Initiative und der geplanten Kampagne »Ihr letzter Weg« spielte die Gruppe KlezMärchen zum Einstimmen ein jüdisches Volkslied. Danach wurde es ernst.
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Die meisten Berliner Juden wurden nicht vom Bahnhof Grunewald deportiert, sondern von den Militärgleisen des Güterbahnhofs Moabit. Wo diese genau lagen, erklärt Andreas Szagun am 31. Januar mit einem Bildervortrag. Begleitend gibt es Live-Musik mit der Gruppe »Klezmerchen« Donnerstag 31.1.2013, 19.30 Uhr Kunststätte Dorothea, Dorotheenstädtische Buchhandlung Turmstr. 5 / Eingang Pritzwalker Str. Veranstalter: Initiative »Sie
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Anlässlich des Gedenkens an den Jahrestag der Pogromnacht von 1938 fand heute Abend im Rathaus Tiergarten eine offizielle Veranstaltung statt. Der Bürgermeister von Mitte erinnerte an die Entrechtung der Juden in den 30er Jahren, lange bevor der Holocaust begann. Er zog auch eine Linie zum Angriff auf den Rabbiner in Friedenau vor einigen Monaten und
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Schicksale
Gertrude Heymann Gertrude Heymann, geborene Sternberg, geboren 24.10.1887, gestorben 03.02.1943 (aufgezeichnet nach den Erinnerungen ihres angeheirateten Neffen Horst P. Eisfelder) Gertrude Heymann (in der Familie Trude genannt) heiratete Alfred Eisfelder, einen Linguistikexperten, mit dem sie zwei Söhne – Günter und Ferdinand – hatte. Die Ehe wurde Mitte der 20er Jahre geschieden. Sie wohnte mit ihren Söhnen bis
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Geschichte
Folgender Text über die Tile-Wardenberg-Str. 28 erschien 1979 in der damaligen Stadtteilzeitung »einundzwanzig«: Am 7. Februar liest ein Mieter der Tile-Wardenberg-Str. 28/Moabit im »Spiegel«, dass sein Hausbesitzer ein untergetauchter Nazi-Verbrecher ist, und zwar einer der übelsten Sorte. Laut Haftbefehl des Amtsgerichts Baden-Baden steht der Hausbesitzer Dr. Aribert Heim im dringenden Verdacht, KZ-Häftlingen »Benzin oder Chlormagnesium
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Orte
Das Gebäude Alt-Moabit 143-145 beherbergt heute die Polizei- und Feuerwache des Regierungsviertels. Während der Nazizeit befand sich dort die Oberfinanzdirektion Berlin-Brandenburg. Mit der 11. Verordnung zum »Reichsbürgergesetz« vom 25.11.1941, Paragraph 3, wurde vom Reichsinnenminister verfügt, dass das Vermögen von jüdischen Bürgern, die geflohen waren oder deportiert wurden, dem Deutschen Reich zufällt. Die Opfer wurden vor
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Gedenken
Am Mittag des 30. März sind in Moabit eine Reihe neuer Stolpersteine verlegt worden. Sechs der Gedenktafeln wurden vor dem Haus Jagowstraße 44 in den Gehweg eingelassen, ein weiterer vor Alt-Moabit 85 sowie zwei vor der Thomasiusstraße 24. Damit erinnern allein in Moabit mindestens 206 Stolpersteine an die Deportationen von Juden während der Nazizeit. Die
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